Freiwillige Feuerwehr Dackscheid

Einer für Alle - Alle für Einen

Warum eine Rettungskarte?

Insbesondere bei schweren Verkehrsunfällen zeigt sich die Notwendigkeit einer sog. RETTUNGSKARTE, wie sie bereits vom ADAC gefordert wird.

In solchen Fällen bleibt den Rettungskräften meist wenig Zeit, um Patienten aus dem verunglückten Fahrzeug zu befreien. Schnell greifbare und umfassende Informationen werden dann benötigt, wie z.B.: Wo liegen die Batterien? Wo befinden sich die Airbags? Wo kann ein Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden?

Diese Informationen liegen bisher meist nicht direkt an der Einsatzstelle vor.

"Der ADAC hat ermittelt, dass bei Fahrzeugen der Baujahre 2005 bis 2007 nur 20 Prozent der Bergeaktionen in weniger als 50 Minuten erfolgreich abgeschlossen sind. Bei Pkw der Baujahre 1990 bis 1992 gab es noch doppelt so viele Fälle mit Rettungszeiten unter 50 Minuten. Wenn Schwerverletzte in den ersten 60 Minuten nach dem Unfall – der sogenannten „Goldenen Stunde“ – ins Krankenhaus eingeliefert werden, erhöhen sich deren Überlebenschancen enorm.

Zusätzlich zur Rettungskarte empfiehlt der Club den ADAC-Aufkleber, der auf der Windschutzscheibe darauf hinweist, dass sich eine Rettungskarte im Inneren des Autos befindet. In den Geschäftsstellen des ADAC bekommt man den Aufkleber kostenlos".(*)

 

Wie funktioniert das in der Praxis? (Videoinformation)


Wie erhalten Sie die passende Rettungskarte für Ihr Fahrzeug?

 

<<< Rettungskarte >>>

1. Auf den Seiten des ADAC finden Sie Ihre Modellbezogene Rettungskarte

2. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus

3. Befestigen Sie die Rettungskarte hinter der Fahrer-Sonnenblende

4. Hinweis durch Aufkleber an der Windschutzscheibe
(kostenlos erhältlich bei ADAC, auch für Nicht-Mitglieder)

Ein deutlicher Hinweis für die Einsatzkräfte, dass die Rettungskarte an Bord ist, kann über einen standardisierten Aufkleber für die Windschutzscheibe erfolgen.

(*)  Mit freundlicher Genehmigung des ADAC (www.adac.de)